Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Frankensteingemeinde,
wir laden euch ein, einen Blick auf unser Vereinsleben zu werfen. Ihr findet hier Impressionen von unseren Aktivitäten, den gemeinsamen Arbeitseinsätzen und unseren geselligen Veranstaltungen.
Wir möchten euch zeigen, was unser Miteinander ausmacht und welche Momente wir gemeinsam erlebt haben. Viel Freude beim Entdecken!
Erster Handwerkermarkt auf dem Frankenstein
Unsere Ausflüge 2025
35 Jahre Wiedergründung der Frankensteingemeinde –
ein Abend voller Begegnungen
Am 5. Juli 2026 feierten wir in der Otto-Wehner-Halle einen besonderen Anlass:
den 35. Geburtstag der Wiedergründung unseres Vereins.
Ein rundum gelungener Abend mit vielen Gästen, herzlichen Gratulationen und inspirierenden Gesprächen.
Wir sagen Danke für die unterhaltsamen Beiträge unserer Nachbarn Marita May, Klaus Riedel und Alfred Krug, die dem Abend eine besondere Note gaben.
Auf weitere erfolgreiche Jahre – gemeinsam gestalten wir unsere Gemeinde weiter!

Lesen Sie hier den Vereinsgruß unserer Nachbarin und Gründungsmitglied Marita May:
35. Jahresfeier auf dem Frankenstein
Ja, ihr lieben Nachbarinnen und Nachbarn, werte Gäste,
ich möchte euch mit unserem Vereinsgruß „Hollaho“ und „Willkum“ zu unserem Fest begrüßen.
Weshalb ich hier ein paar Worte sage? Man hat mich darum gebeten und mir keine Ruhe gelassen, obwohl ich kein Redner bin.
Naja, immerhin bin ich seit der ersten Stunde dabei und führte 22 Jahre die Kassengeschäfte.
Kaum zu glauben, es ist 35 Jahre her, als sich eine Hand voll Klösterer und Salzunger Bürger bei der Ella im „Bräustübchen“ trafen und sich Gedanken machten, was jetzt nach der Wende wohl mit dem Frankenstein (der bis dahin in den Händen vom Hartmetallwerk Immelborn lag) wird. Schnell war allen klar -- wir wollen den Hausberg von Kloster und Salzungen wieder für alle zugänglich machen und die alte Tradition der „Frankensteingemeinde“, die sich 1923 unter Schornsteinfegermeister Otto Wehner gegründet hatte, dann durch den 2. Weltkrieg zum Erliegen kam und während der DDR-Zeit nicht erwünscht war, wieder aufleben zu lassen.
Und so gründeten wir am 27. Juni 1991 in der ehemaligen Schule in Kloster die „Neue Frankensteingemeinde -- Verein für Salzunger Geschichte e.V.“. Von den 18 Gründungsmitgliedern sind noch drei im Verein verblieben. Das sind der Nachbar Achim Weyh, meine Tochter Nachbarin Astrid Senf, die zur Zeit in Skandinavien rumschwirrt und euch alle recht herzlich grüßt und meine Wenigkeit, die Marita May.
An dieser Stelle möchte ich aber an alle Gründungsmitglieder erinnern. Das waren Margot Wilke und Thomas Biesel, die Hauptinitiatoren, Bruno Rennert, Manfred Kus, Claus Schöps, Ella Fritsch, Dieter Popp, Else Schulz. Die übrigen Mitglieder sind nach kurzer Zeit wieder ausgetreten. Aber dann meldeten sich sehr aktive Mitglieder und unsere Mitgliederzahl stieg bis auf 46 an.
Wir wollten aber nicht nur den Frankenstein wieder beleben, sondern hatten uns auch auf die Fahnen geschrieben, ein Museum aufzubauen und die Salzunger Geschichte uns und der Allgemeinheit näher zu bringen.
Zuerst mussten wir ein Statut erarbeiten, dann fuhren wir nach Bad Hersfeld zu einem Notar, der es beglaubigen musste. Danach erfolgte der Eintrag im Vereinsregister, viele Ämter, Behördengänge und Schreiben folgten.
Ja, aber dann, irgendwann waren wir ein eingetragener Verein mit allen Rechten und Pflichten, hatten aber keinen Zutritt zu Gebäuden und Turm. Von einem Museumsgebäude träumten wir nur. Trotzdem feierten wir am 21. September 1991 Einhundert Jahre Kunstruine „Frankenstein“ mit einer irischen Folkloregruppe, einigen Vorbands und weit über 500 Gästen bis in die frühen Morgenstunden. Durch die Einnahmen hatten wir jetzt Geld in der Kasse und konnten die ersten Gerätschaften für die Pflege des Geländes und die Renovierung kaufen.
Aber den Schlüssel zum Turm hatten wir immer noch nicht. Es war auch keiner auffindbar. Wir liefen Sturm -- bis der damalige Bürgermeister M. Seidler sagte: „Na dann schafft euch doch Zugang.“ Na, das hat sich mein Herbert nicht zweimal sagen lassen -- und ratzfatz war das Schloss aus- und ein neues eingebaut und wir nahmen den Turm in Beschlag.
Schlimm sah alles aus: Treppe baufällig, Fensterscheiben eingeschlagen, Ungeziefer hatte sich eingenistet, Sträucher und Bäume wuchsen aus dem Mauerwerk usw. usw.
Also hatten wir viel zu tun: Unrat aus der Otto-Wehner-Halle räumen, die öffentlichen Waschanlagen, das Wirtschaftsgebäude entkernen und abreißen. Natürlich stand der Bauhof der Stadt uns aktiv zur Seite. Aber so peu à peu ist alles wunderschön geworden.
Ja, dann gab es noch den Kampf um die Bungalows, von denen wir auch einen hatten, ihn sanierten, Dusche- und Küche einbauten -- und ihn dann gegen einen Raum in der Otto-Wehner-Halle mit der Gambrinus Bruderschaft tauschten.
1993 wurde uns von der Stadt dann das „Türmchen“ übergeben. Hier galt es nun, ein Museum aufzubauen und einzurichten. Mit viel Herzblut und Unterstützung der Stadt gelang es uns. Ich selbst betreute das Museum von 1996 bis 2002. Aus Mitgliedermangel zur Aufrechterhaltung des Museums waren wir nicht mehr in der Lage und gaben es (ich weiß nicht mehr genau, 2010 oder 2011) an die Stadt zur Weiterführung ab. Unser Ziel war somit auch erreicht -- nämlich die Gründung eines Museums für die Stadt Bad Salzungen, das erste überhaupt.
Aber auf dem „Frankenstein“ sind wir noch präsent und hoffen noch lange, lange, lange und geben ihn auch nicht mehr her.
In diesem Sinne erheben wir unser Glas und sagen „Wacker, wacker, wacker“, was so viel heißt wie „Prost“! Ich wünsche euch, ihr jüngeren Frankensteiner und uns allen eine schöne Zeit.
Marita May
Wir danken unserer Nachbarin Marita herzlich für diesen lebendigen Rückblick auf die Geschichte unseres Vereins.
Erster Handwerkermarkt auf dem Frankenstein – ein voller Erfolg!
Unser Verein hatte die Idee dazu entwickelt und den Markt mit viel Einsatz organisiert und durchgeführt. Händler und Gäste waren begeistert – ein Highlight, das sicher wiederholt wird.
Mehr dazu im ausführlichen Beitrag
Unser Ausflug am 12. Juli 2025 zur Hohenwarte Staumauer

Glückliche und zufriedene Vereinsmitglieder am Ende des Tages.

Tief in der Staumauer unter dem Wasserspiegel haben wir viele interessante Dinge erfahren.

Auf geht's zur Schifffahrt auf dem Stausee.

Eine entspannte Schifffahrt auf dem Stausee mit Kaffee und Kuchen.
Zu unserem Vereinsleben gehören auch Arbeitseinsätze
Arbeitseinsatz 2023: Und das Beste kommt zum Schluss: Der Rost wird angeschmissen.
Unser Ausflug zur Basilika in Breitungen.
Busfahrt zur Besichtigung des Rennsteigtunnels.
Wir sind im Rennsteigtunnel.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Geschenk vom Rhönclub
zu unserem 100-jährigen Jubiläum.

Jahresabschluss 2024 im Landgasthof in Kaltenborn mit musikalischer und lyrischer Unterhaltung.

Nach dem Sternschnuppenmarkt: Alles ist erledigt und wir sind auch komplett geschafft.